2. Wie bewerten Sie die Absicht, neben dem 17. Juni auch den 18. März als Tag der Parlamentarischen Demokratie, den 25. Oktober als Tag der Verfassung des Freistaats Thüringen und des Thüringer Landtags sowie den 9. November als Tag der demokratisch

Zweites Gesetz zur Änderung des Thüringer Feiertagsgesetzes

Entwurf vom 28. Oktober 2015
Eingebracht durch Mehrere Initiatoren
Federführender Ausschuss Innen- und Kommunalausschuss
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Die Diskussion ist seit dem 04.04.2016 abgeschlossen

Zurzeit befinden sich der Gesetzentwurf der Fraktion der CDU zum Zweiten Gesetz zur Änderung des Thüringer Feiertagsgesetzes vom 28. Oktober 2015 (Drucksache 6/1212) sowie der Gesetzentwurf der Fraktionen DIE LINKE, der SPD und BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN zum Zweiten Gesetz zur Änderung des Thüringer Feiertagsgesetzes (Gesetz zur Einführung eines Gedenktages für die Opfer des SED-Unrechts) vom 17. Februar 2016 (Drucksache 6/1769) in der parlamentarischen Diskussion. Nachfolgend finden Sie die Fragen, mit denen sich der Innen- und Kommunalausschuss derzeit befasst. Sie können Ihre Meinung zu den Fragen abgeben. Mit Ihren Beiträgen, Ihren Erläuterungen oder Ihrer Kritik können Sie Einfluss auf die Arbeit des Innen- und Kommunalausschusses nehmen.

Diskutieren Sie mit!

2. Wie bewerten Sie die Absicht, neben dem 17. Juni auch den 18. März als Tag der Parlamentarischen Demokratie, den 25. Oktober als Tag der Verfassung des Freistaats Thüringen und des Thüringer Landtags sowie den 9. November als Tag der demokratisch

04. April 2016 | Diskussion Thüringen
Gedenktage

ich finde die Bürgerinnen und Bürger sollte über einen Volksentscheid entscheiden welchen Gedenktage sie wollen oder nicht? ich finde ein Gedenktag reicht sonst kostet das zu viel Geld für die Betriebe.

21. März 2016 | Diethelm Offhauß
Keine Inflation an Gedenktagen!

So ehrenwert die Absicht ist, aber zwei Gedenktage reichen!

17. März 2016 | Wessi
Wer soll denn da gedenken?

Der 9. November ist in der Tat geschichtsträchtig, zumindest was das 20. Jahrhundert angeht:
9. November 1918: Abdankung des Kaisers.
9. November 1923: Putschversuch Hitlers scheitert mit den Schüssen vor der Münchener Feldherrnhalle.
9. November 1938: In Deutschland brennen viele Synagogen als Beginn eines der schlimmsten Pogrome.
9. November 1989: Günter Schabowski mit seinem Versprecher und den Folgen ist ja wohl bekannt.

1918 kann man noch als Überwindung des Obrigkeitsstaates ansehen. Der Hitler-Putsch 1923 war eine weitere Erschütterung der jungen Weimarer Demokratie und wurde juristisch schmählich aufgearbeitet. Der 09.11.1938 kann man unur als Schandfleck bezeichnen. Dennoch befürchte ich, dass gerade wegen dieser beiden letzten Jahreszahlen Neonazis diesen Gedenktag intensiver und lauter begehen könnten als alle anderen. Daher besser keinen Gedenktag. Diese Gelegenheit würde ich denen nicht geben.

16. März 2016 | Ariana.Karsten
Nichts als Kosten und kein Nutzen

Einigen der Vorredner ist der Unterschied zwischen einem Gedenk- und einem Feiertag nicht ganz klar. Ein Gedenktag wird leider nicht arbeitnehmerfreundlich sein. Die Frage ist doch - was nutzt ein solcher Tag? Abgeordnete sitzen diverse Stunden zusammen und diskutieren tatsächlich diese Gedenktage. Haben wir keine anderen Probleme? Und was geschieht dann, wenn wir diesen Gedenktag haben? Dann gedenkt der Landtag mit einer Schweigeminute. Und sonst? Nichts! Aber knapp 100 Abgeordnete, die stundenlang nichts gemacht haben, als dieses Thema zu beraten.

16. März 2016 | Alex
Annäherung an die Feiertagsdichte in Süddeutschland

Das sind alles feiertagswürdige Tage. In Anbetracht des Feiertagsungleichgewichtes unter den Bundesländern würde ich eine derart arbeitnehmerfreundliche Einführung sehr begrüßen.

15. März 2016 | Dietmar Schütze
Wenn schon denn schon

Macht Sinn, mehr als nur eine Rosnie heraus zu suchen.