2. Halten Sie eine Umbenennung des „Studentenwerks“ in „Studierendenwerk“ aus Gründen einer möglichen Diskriminierung weiblicher Studierender für erforderlich?

Thüringer Studentenwerksgesetz

Entwurf vom 07. April 2016
Eingebracht durch Landesregierung
Federführender Ausschuss Ausschuss für Wirtschaft und Wissenschaft
5
Die Diskussion ist seit dem 03.06.2016 abgeschlossen

Zurzeit befindet sich der Gesetzentwurf der Landesregierung zum Gesetz zur Änderung des Thüringer Studentenwerksgesetzes und anderer Gesetze vom 7. April 2016 (Drucksache 6/1971) in der parlamentarischen Diskussion. Nachfolgend finden Sie die Fragen, mit denen sich der Ausschuss für Wirtschaft und Wissenschaft derzeit befasst. Sie können Ihre Meinung zu den Fragen abgeben. Mit Ihren Beiträgen, Ihren Erläuterungen oder Ihrer Kritik können Sie Einfluss auf die Arbeit des Ausschusses für Wirtschaft und Wissenschaft nehmen.

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2. Halten Sie eine Umbenennung des „Studentenwerks“ in „Studierendenwerk“ aus Gründen einer möglichen Diskriminierung weiblicher Studierender für erforderlich?

27. Mai 2016 | silvia
Auch ein klares "Nein"

Ich kann mich der Meinung der anderen nur anschließen. Kein Nutzen....nur Kosten. Sollten Studentinnen mit dem Namen Studentenwerk ein Problem haben und daraus resultierend eventuell psychische Probleme, dann empfehle ich den Besuch einer Beratungsstelle. Die Leisten wirklich gute Dienste..... und übrigens auch diesen Service bietet das STUDENTENWERK.

13. Mai 2016 | wortpatin
Klare Antwort: Nein

Die Umbenennung ist nicht erforderlich. Der Name ist ein gewachsener Begriff, seit Entstehung dieser Organisation - zu Beginn noch Studentenhilfe genannt. Die deutsche Sprache ist von jeher patriarchisch, das veranschaulicht schon das kleine Wörtchen "man". Es war zu jeder Zeit der Fall, dass mit der Mehrzahl Studenten auch weibliche und sonstige Geschlechter gemeint waren. Studierend ist eine Verlaufsform und es ist irrsinnig, diese als Substantivierung für eine Mehrzahlform zu verwenden. Denn Studierende sind nur dann Studenten und Studentinnen in dem Moment, wo sie Studieren, also sich ihrem Studium widmen. So eine Umbenennung ist ein reines akademisches Luxusproblem - die Mehrheit der Bevölkerung interessiert sich für die ganze Genderthematik überhaupt nicht und das zu Recht - weil es wirklich wichtigere Themen gibt als über Namen zu debattieren und für Umbenennungen noch Geld auszugeben, das anderswo nötig gebraucht wird. So ein Name ist eine Verballhornung der deutschen Sprache. Noch schlimmer als das unsägliche Apostroph, das momentan inflationär falsch verwendet wird.

05. Mai 2016 | Dieter
GROBER UND TEURER UNFUG

WER SICH MIT SOLCHEN NICHTIGKEITEN BESCHÄFTIGT IST IN DER lANDESREGIERUNG FEHL AM PLATZ UND HAT IM ÜBRIGEN VIEL ZEIT DIE IM INTERESSE DES LANDES BESSER ZU NUTZEN WÄRE.
FÜR 100 000,-€ KANN NÜTZLICHERES IM STUDENTENWERK UNTERNOMMEN WERDEN:!!!!!!!!!

03. Mai 2016 | WarumAnmelden
WoW

Liebe Politiker, falls ihr es immer noch nicht mitbekommen habt: Kein Mensch interessiert sich für diesen Genderwahn! Wir haben größere Probleme!

28. April 2016 | H. Martin F.
Übertriebener Aktionismus

Mein Vordiskutant Simon N. hat in sachlicher und hervorragender argumentativer Hinsicht sämtliche Aspekte aufgegriffen, aus denen ich den Schluss des überzogenen oder übertriebenen Aktionismus ableite. Die Umbenennung aus Gründen möglicher Diskriminierung dient lediglich dem Selbstzweck und ist Gender-Anliegen nicht dienlich.
Auch wenn der materielle Aufwand übersichtlich bleibt: mit diesem Geld könnten an Universitäten vier halbe Stellen von Wissenschaftlern/Doktoranden für ein Jahr finanziert werden.