4. Absenkung des Mindestalters für das aktive Wahlrecht auf Landesebene

Gesetz zum weiteren Ausbau der direkten Demokratie auf Landesebene

Entwurf vom 04. Dezember 2017
Eingebracht durch Mehrere Initiatoren
Federführender Ausschuss Innen- und Kommunalausschuss
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Die Diskussion ist noch 2018-04-06 Tage aktiv

Zurzeit befindet sich der Gesetzentwurf der Fraktionen DIE LINKE, SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zum Fünften Gesetz zur Änderung der Verfassung des Freistaates Thüringen (Gesetz zum weiteren Ausbau der direkten Demokratie auf Landesebene) vom 04.12.2017 in der parlamentarischen Diskussion. Nachfolgend finden Sie die Fragen, mit denen sich der Innen- und Kommunalausschuss derzeit befasst. Sie können Ihre Meinung zu den Fragen abgeben. Mit Ihren Beiträgen, Ihren Erläuterungen oder Ihrer Kritik können Sie Einfluss auf die Arbeit des Innen- und Kommunalausschusses nehmen.

 

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4. Absenkung des Mindestalters für das aktive Wahlrecht auf Landesebene

Nach der bisherigen Regelung des Art. 46 ThürVerf ist jeder Bürger wahlberechtigt, der das 18. Lebensjahr vollendet hat. In Anlehnung an das Mindestalter für das aktive Wahlrecht bei Kommunalwahlen soll diese Altersgrenze auf 16 herabgesetzt werden. Damit soll erreicht werden, dass die Bereitschaft zum demokratischen Engagement bei Jugendlichen gesteigert und demokratische Entscheidungen auf eine breitere Legitimationsbasis gestellt werden.

Wie beurteilen Sie die geplante Absenkung des Mindestalters für das aktive Wahlrecht auf Landesebene?

Kommentare

25. Januar 2018 Stefan Ruzika

Die Absenkung des Wahlalters…

Die Absenkung des Wahlalters steigert bei niemandem die Bereitschaft zur Wahl. Die Absenkung des Führerscheinalters steigert auch nicht die Bereitschaft, ordentlich Auto zu fahren. Konsequenterweise sollten dann ALLE "Erwachsenen"rechte (unbeschränkte Fahrerlaubnis, Geschäftsfähigkeit, In Obhutnahme Jugendamt, Erwachsenenstrafrecht, etc. auf 16 Jahre herabgesetzt werden.

20. Januar 2018 bernd.schein@f…

Mindestalter für Wahlrecht auf Landesebene

Man darf Jugendliche nicht Überfrachten mit Erwartungen. Es ist bekannt, dass unerfahrene Jugendliche leichter zu blenden und zu beeinflussen sind als erfahrene Erwachsene. Deshalb sind sie juristisch auch nicht voll haftbar. Politikinteressierte Jugendliche sollten auf kommunaler Ebene anfangen.

Ich stimme dieser Änderung nicht zu.